Pfingstbilder

Die Entstehung der Bilder hat eine intensive Auseinandersetzung mit dem „Heiligen Geist“ in Textquellen, uralten Gebeten wie der Pfingstsequenz und Liedtexten begleitet. Schließlich wurden Worte ausgewählt, die die Präsenz des Heiligen Geistes in dieser Welt bezeugen. Dies spiegelt sich auch in den Titeln der einzelnen Werkgruppen wider. Losgelöst vom klassischen Symbol der Taube wird hier Gottes Geist als die ruach (hebr.) als Lebensdynamik erfasst, welche in Bewegung und Beziehung setzt und aus der Enge in die Weite, aus dem Dunkel ins Licht führt.

Komm herab o heilger Geist

In der Werkgruppe „Komm herab o heilger Geist“ wird die lebenserhaltende und lebensspendende ruach, die neu beseelt und so Lebendigkeit und Ganzheit schafft, als ein ständiges Ereignis und als Aufforderung begriffen, mit diesem Licht in Beziehung zu treten. Hier lassen sich Gestalten erkennen, die sich dem Licht entgegenstrecken, sich dafür öffnen, sodass sie selbst ganz davon erfasst werden und auf ihre Umgebung ausstrahlen.

Der Geist des Herrn 

Die letzten Bilder der insgesamt vier Werkgruppen mit dem Titel „Der Geist des Herrn“ zeigen einen Prozess des einbrechenden Lichts der immer weiteren Verschmelzung, bis schließlich bei den letzten Bildern Licht und Dunkel völlig ineinander verwoben sind. Das Licht hat sozusagen das ganze Dunkel erfasst und ist in bewegenden, erregenden, kraftvollen, dynamischen Austausch getreten.

 

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